Wasserschaden nach Starkregen – wie verhalte ich mich richtig?

Wasserschäden müssen professionell saniert werden.

Bei diesem Artikel handelt es sich um ein Advetorial (Werbung).

Ob das bayerische Simbach 2016, Berlin und Brandenburg 2017, Wuppertal 2018 oder Niedersachsen 2019: Starkregen kann jeden treffen und ist längst keine Ausnahme mehr. Stattdessen häufen sich die Naturkatastrophen und weisen darauf hin, dass sich der Klimawandel neben steigenden Temperaturen zunehmend im Niederschlagsgeschehen widerspiegelt. Die Zerstörungskraft der Wassermassen ist enorm, Immobilienbesitzer und Mieter müssen mit verheerenden Folgen rechnen. Lesen Sie hier, worauf es beim Versicherungsschutz ankommt und wie Sie sich im Ernstfall richtig verhalten.

Elementarer Versicherungsschutz: Elementarschadenversicherung

Durch einen Wasserschaden kann es auch zu Schimmel kommen.
Wasserschaden sehen nicht nur unschön aus oder gefährden die Bausubstanz, sondern können auch zu Gesundheitsgefahren wie etwa Schimmel führen.

Trotz der immensen Gefahr, die von Starkregen ausgeht, wird der Versicherungsschutz von Eigentümern und Mietern vernachlässigt. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind über 50 Prozent der Hausbesitzer nicht gegen die erweiterten Naturgefahren versichert, darunter Starkregen und Hochwasser. Eine besorgniserregende Bilanz angesichts der Häufung von Extremwetterereignissen in Deutschland. Besteht bereits eine Gebäudeversicherung beziehungsweise Hausratversicherung, sollten die Unterlagen auf eine Elementarschadenversicherung hin geprüft werden. Fehlt diese, müssen Versicherte für die entstandenen Schäden selbst aufkommen und das kann schnell existenzbedrohend werden.
Bei ausreichendem Versicherungsschutz übernehmen Gebäudeversicherer die Kosten für Trockenlegung und Sanierung von Gebäuden, erforderliche Reparaturen und im Extremfall sogar Abriss sowie Neubau einer gleichwertigen Immobilie. Auch Mietausfälle und vorübergehend Unterkünfte sind versichert. Hausratversicherungen mit Elementarschutz kommen wiederum für Reparatur beziehungsweise Wiederbeschaffungskosten des Hausrats auf.
Kann die Kanalisation durch Starkregen hervorgerufene Wassermassen nicht mehr bewältigen, dringen diese womöglich in Gebäude ein und schädigen Ihren Besitz. Achten Sie deshalb beim Versicherungsvergleich darauf, dass Rückstauschäden vom Versicherungsschutz umfasst sind. Sind Sie in Risikoregionen zuhause, wie beispielsweise ein Hochwassergebiet, sollten Sie sich bei der Versicherungsgesellschaft über schadenverhütende Maßnahmen informieren. Vielerorts müssen diese getroffen werden, um im Schadensfall von einer Kostenübernahme zu profitieren.

Schnelles Handeln gefragt: Verhaltenstipps für Betroffene

Bei einem Wasserschaden ist eine professionelle Wasserschadensanierung zwingend erforderlich.
Kommt es zu einem Wasserschaden, müssen Sie schnell handeln. Ein professioneller Dienstleister ist der richtige Ansprechpartner.

Sind Sie von einem Wasserschaden durch Starkregen betroffen, müssen Sie Ihrer Versicherung Gelegenheit geben die Situation zu erfassen, Schäden zu begutachten und Sachverständige einzuschalten. Die erste Handlung muss deshalb die umgehende telefonische Meldung des Starkregenschadens bei der Versicherungsgesellschaft sein.
Beseitigen Sie keine Schäden, bevor Sie mit Ihrer Versicherung Kontakt aufgenommen und alle weiteren Schritte besprochen haben. Ansonsten kann diese berechtigt sein, Ihre Ansprüche vollständig oder zumindest teilweise zu kürzen. Mieter müssen zudem ihren Vermieter oder die zuständige Hausverwaltung sowie ihre Hausratversicherung informieren. Nach der Schadensmeldung ist folgende Vorgehensweise sinnvoll, solange Versicherer nichts anderes vorschreiben:

  • Dokumentieren Sie Schäden schriftlich und mit Fotos. Fotografieren Sie alle beschädigten Gegenstände von mehreren Seiten und erstellen Sie eine genaue Auflistung. Entsorgen Sie nichts, bevor Sie keine schriftliche Zustimmung vom Versicherer erhalten haben.
  • Sichern Sie Elektrogeräte zur Vermeidung von Stromschlag und Kurzschluss. Besteht der Verdacht, dass Feuchtigkeit in elektrische Geräte eingedrungen ist, unterbrechen Sie die Stromzufuhr falls für Sie gefahrlos möglich: Strom durch Betätigen der Sicherung am Sicherungskasten vollständig abschalten. Geräte ausschalten, Netzkabel aus Steckdosen ziehen und trocken aufbewahren.
  • Besteht keine Gefahr mehr durch Strom, muss das ins Gebäude eingedrungene Wasser entfernt werden. Hält sich die Wassermenge in Grenzen, genügen Eimer und Lappen oder Nasssauger als Hilfsmittel.
  • Ist die Situation von Mietern oder Hausbesitzern nicht zu bewältigen, leistet die Feuerwehr Soforthilfe und pumpt das Wasser ab. Eine Alternative sind Wasserschadennotdienste.
  • Notdürftige Reparaturen durchführen, um den Schaden zu minimieren.
  • Nasse Gegenstände aus vollgelaufenen Räumlichkeiten entfernen und an gut belüftetem Ort trocknen lassen.
  • Gefährdeter Hausrat, der sich nur schwer transportieren lässt, auf Styropor oder Ähnliches (kein Holz, Pappe oder Steine.) stellen, um von unten vor Feuchtigkeit zu schützen. Schutz von oben bieten Plastikplanen. Holz- oder Metalloberflächen trockenwischen.
  • Für die Natur potenziell gefährliche Substanzen wie Düngemittel oder Lacke sichern, um Umweltschäden zu verhindern.
Trocknen ist ein erster Schritt zur Wasserschadensanierung.
Im Rahmen der Wasserschadensanierung kommen Spezialgeräte beim Trocknen zum Einsatz.

Damit Gebäude durch Wasseransammlungen in Wänden, Fußböden, Estrich, Zwischendecken und Hohlräumen keinen dauerhaften Schaden nehmen, sind fachmännische Trocknungsmaßnahmen unverzichtbar. Diese müssen schnellstmöglich eingeleitet werden, um sowohl Bausubstanz als auch Hausrat vor Wertverlust zu schützen.
Schnelle Hilfe leisten regionale Fachbetriebe mit 24-Stunden-Notfallservice. Der Trocknungsfachbetrieb von Michael Grübel mit Sitz in Bielefeld ist mit über 20 Jahren Branchenerfahrung beispielsweise das führende Unternehmen für professionelle Wasserschadensanierungen (Werbung) im Großraum Ostwestfalen-Lippe, Osnabrücker Land, zwischen Oldenburg, Bremen und Hannover bis nach Hildesheim, Kassel und Dortmund. Das Unternehmen wickelt Wasserschäden von der Dokumentation für Versicherer über die professionelle Trocknung bis zu individuellen Abschlussarbeiten vollständig ab.
Um Folgeschäden vorzubeugen, wird von Versicherungen ein Sachverständiger hinzugezogen. Der Experte entscheidet, welche Maßnahmen und Gerätschaften (z. B. Kondensationstrockner, Elektroheizer, Infrarotanlagen) im individuellen Fall zum Einsatz kommen, um unter anderem Schimmelbildung entgegenzuwirken. Teilweise sind aufwendige Wandsanierungen und Erneuerungen von Böden inklusiv Estrich unumgänglich.

Informatives für Mieter und Vermieter

Werden vermietete Keller und Wohnräume aufgrund eines nicht ausreichend gewarteten Rückstauventils beschädigt, können Mieter von ihrem Vermieter Schadensersatz verlangen. Gleiches gilt für Schäden, die durch Wasser zustande kommen, das durch Toiletten in Wohnungen eindringt. Schließlich sind Vermieter für die Instandhaltung von Hebe- und Pumpenanlagen verantwortlich. Lassen sich Mietobjekte nur noch eingeschränkt oder gar nicht nutzen, kann eine vorübergehende Mietminderung rechtens sein, wenn der Vermieter nicht zeitnah reagiert. In welcher Höhe, ist vom Einzelfall abhängig.

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